Ein Musiker sitzt an einem Klavier in einem lichtdurchfluteten Raum. Durch große Fenster ist die Natur sichtbar. ©  Dario Acosta
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Daniil Trifonov & Sergei Dogadin

24.08.2026 , Montag

Ein Gipfeltreffen zweier Ausnahmebegabungen: Einer der begehrtesten Pianisten weltweit – der das Publikum in der Kirche Saanen bereits mehrfach zu Begeisterungsstürmen hingerissen hat – trifft auf einen jungen Landsmann, geprägt von der grossen russischen Geigenschule und ausgebildet bei Boris Kuschnir in Wien, dem Schüler des legendären David Oistrach – und, man staune, auch von Dmitri Schostakowitsch selbst! Im Anschluss an die tief bewegende Violinsonate Nr. 1 von Sergei Prokofjew – jenes Werk, das 1953 bei den Trauerfeierlichkeiten für den Komponisten von seinem Widmungsträger David Oistrach interpretiert wurde – begegnen wir Daniil Trifonov mit einem wahren Statement: den 24 Präludien für Klavier op. 34. Der in Prokofjews frühen Jahren entstandene Zyklus orientiert sich bewusst am Vorbild Johann Sebastian Bachs: Jedes Präludium durchschreitet eine eigene Dur- oder Molltonart und entfaltet so ein geschlossenes Panorama aller Tonarten.

Sergei Dogadin, Violine

Daniil Trifonov, Klavier

Sergei Prokofjew (1891–1953)

Violinsonate Nr. 1 f-Moll op. 80 30' 

Dmitri Schostakowitsch (1906–1975)

24 Präludien für Klavier op. 34 (1933) 35' 

70'