Celebration | Zukerman, Hope & ZKO
17.07.2026 , Freitag
Der Auftakt steht ganz im Zeichen des Wiedersehens: 70 Jahre gemeinsam gelebte Freude an der Musik in Gstaad. Für den neuen Intendanten Daniel Hope bedeutet dieses Konzert zugleich eine Reise zurück zu seinen Anfängen. Die Erinnerung an jenes Mittagessen im Hotel Olden am 17. August 1983, seinem zehnten Geburtstag, als er Pinchas Zukerman zum ersten Mal begegnete, bleibt tief in Daniel Hopes Biografie verankert. So wie Hope einst unter den wachsamen und wohlwollenden Augen seines Mentors Yehudi Menuhin als Künstler reifen durfte, steht diese Jubiläumsausgabe ganz im Zeichen des Miteinanders in all seinen Facetten. Zum Festivalauftakt musiziert Pinchas Zukerman gemeinsam mit Daniel Hope sowie den Musikerinnen und Musikern des Zürcher Kammerorchester, das für Hope eine Art «Geburtsstätte» hinein in die Musik war. Bereits früh durfte er die inspirierenden Generalproben des Orchesters in der Kirche Saanen unter Edmond de Stoutz erleben. Für Jacques Offenbachs ergreifendes Les Larmes de Jacqueline, jene «Tränen der Jacqueline», die durch Jacqueline du Pré weltberühmt wurden, hat Hope zudem die Cellistin Amanda Forsyth eingeladen. Für einen so bewegten und erinnerungsreichen Abend dürfen selbstverständlich auch die Klassiker des Wiener Geistes, Haydn und Mozart, nicht fehlen. Der ursprünglich angekündigte Dirigent Zubin Mehta musste seinen Auftritt in Gstaad aus gesundheitlichen Gründen leider absagen. Wir bedauern sehr, dass damit die Begegnung mit einer der prägenden Persönlichkeiten der internationalen Musikwelt nicht stattfinden kann. Pinchas Zukerman und Daniel Hope werden neu gemeinsam die Leitung des Eröffnungskonzerts übernehmen. Das Konzert bleibt damit ein besonderes Highlight im Festivalprogramm sowie ein würdiger und festlicher Auftakt zum Festivalsommer.
Pinchas Zukerman, Violine & Viola
Daniel Hope, Violine
Amanda Forsyth, Violoncello
Zürcher Kammerorchester, Ensemble
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)Violinkonzert Nr. 3 G-Dur KV 216 (1775)25'
Joseph Haydn (1732–1809)Sinfonie Nr. 104 D-Dur Hob. I:104, “London” (“Salomon”) (1795)30'
Jacques Offenbach (1819–1880)«Les Larmes de Jacqueline» [Tränen der Jacqueline], Lied (Elégie) aus «Harmonies du soir» op. 76 Nr. 2 arr. für Violoncello und Orchester (1846)7'
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)Sinfonia concertante für Violine und Viola Es-Dur KV 364 (320d) (1779) 35'
120' (inklusive Pause)